Zubehör
331 Produkte
Alles, was du mitnimmst, anbaust oder dabeihast, damit eine Fahrt gut läuft: Taschen und Gepäck, Schlösser, Trinkflaschen und Halter, Werkzeug und Pflege, Computer und Halterungen. Zubehör erweitert den Komfort, die Sicherheit und die Einsatzmöglichkeiten deines Rades. Für den Weg zur Arbeit brauchst du dabei anderes als für eine mehrtägige Tour oder fürs Training. Was zu deinem Rad passt, hängt außerdem von Gepäckträger, Ösen und Rahmenform ab – frag im Zweifel nach, bevor du bestellst. Anbauteile und Ersatzteile für das Rad selbst findest du im eigenen Bereich Teile.
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Womit du im Alltag wirklich weiterkommst
Zubehör wird schnell zur Sammlung von Dingen, die einmal mitfahren und dann liegen bleiben. Sinnvoll ist deshalb die umgekehrte Reihenfolge: Fang bei den Fahrten an, die du tatsächlich machst, und rüste danach aus.
Für den Weg zur Arbeit heißt das meist: etwas, worin Laptop und Wechselkleidung trocken bleiben, ein Schloss, das zum Abstellort passt, und eine Halterung fürs Handy, wenn du navigierst. Für Touren zählen Gepäcksystem, Trinkflasche und ein Minimum an Werkzeug für unterwegs – Multitool, Flickzeug und eine Pumpe, die zum Ventil deiner Reifen passt.
Beim Schloss lohnt es sich, ehrlich zu rechnen: Die Faustregel liegt bei etwa zehn Prozent des Radwerts, und bei E-Bikes eher darüber. Entscheidend ist außerdem, wie du abschließt – ein gutes Schloss ohne festen Anschlusspunkt nützt wenig.
Beim Transport im Auto kommt es auf die Kombination an: zulässige Stützlast der Anhängerkupplung, Gewicht des Trägers und Gewicht der Räder. Gerade E-Bikes sind hier schnell an der Grenze. Sag uns, welches Rad und welches Auto – dann grenzen wir das gemeinsam ein.
Fahrradtaschen
Taschen nehmen das Gewicht vom Rücken und bringen es ans Rad – das ist auf jeder Strecke über wenige Kilometer der spürbarste Unterschied. Gepäckträgertaschen fassen am meisten und sind die erste Wahl für Pendelweg und Tour, Lenkertaschen halten Karte, Schlüssel und Geldbeutel griffbereit, Rahmentaschen stören beim Treten am wenigsten und halten den Schwerpunkt tief.
Achte auf das Befestigungssystem: Hakensysteme lassen sich mit einem Griff abnehmen, sind aber nicht mit jedem Gepäckträgerrohr kompatibel. Für Regen sind rollverschlossene Taschen zuverlässiger als solche mit Reißverschluss und Überzug. Wer das Rad verschickt oder in den Urlaub mitnimmt, findet unter Fahrradkoffer und Transporttaschen die passende Lösung.
Gepäckträger, Körbe und Rucksäcke
Der Gepäckträger ist die Grundlage für fast alles andere. Wichtig sind die zulässige Zuladung und die Frage, ob dein Rahmen Ösen hat – sonst braucht es eine Sattelstützen- oder Klemmbefestigung. Körbe sind für den kurzen Weg das Unkomplizierteste: einfach hineinlegen, nichts einpacken.
Rucksäcke bleiben sinnvoll, wenn du das Gepäck auch abseits des Rades brauchst oder das Rad häufig wechselst; auf langen Strecken werden sie am Rücken warm. Packsäcke sortieren den Inhalt und halten ihn zusätzlich trocken.
Fahrradschlösser
Kein Schloss ist unknackbar – es geht darum, wie lange jemand braucht und wie auffällig das ist. Als Faustregel gelten rund zehn Prozent des Radwerts, bei E-Bikes eher mehr. Genauso wichtig ist der Anschlusspunkt: Ein Schloss, das nur den Rahmen mit dem Vorderrad verbindet, verhindert kein Wegtragen.
Bügelschlösser bieten bei gleichem Gewicht den höchsten Widerstand, sind aber unflexibel. Faltschlösser sind der Kompromiss aus Sicherheit und Handhabung, Kabelschlösser und Zahlenschlösser eignen sich für kurze Pausen in Sichtweite. Für zu Hause ist eine feste Ankerlösung oft die bessere Investition als ein zweites mobiles Schloss.
Trinkflaschen und Flaschenhalter
Trinken funktioniert nur, wenn es ohne Absteigen geht – deshalb gehört die Flasche an den Rahmen und nicht in die Tasche. Übliche Größen liegen zwischen 500 und 750 ml; für lange oder heiße Touren sind zwei Halter sinnvoller als eine größere Flasche.
Flaschenhalter werden an den Gewinden im Rahmendreieck verschraubt. Fehlen die Gewinde – bei kleinen Rahmen, Faltädern oder vielen E-Bikes – gibt es Halter mit Schellen für Sattelstütze oder Lenker. Bei Thermoflaschen auf den Durchmesser achten: Sie passen nicht in jeden Halter.
Fahrradcomputer und Navigation
Ein Fahrradcomputer zeigt zuverlässig, was das Handy unterwegs nur mit halber Akkulaufzeit schafft. Einfache Modelle messen Tempo und Strecke am Rad selbst, GPS-Geräte zeichnen die Route auf und navigieren; wer nach Herzfrequenz oder Leistung trainiert, braucht ein Gerät mit ANT+ oder Bluetooth.
Wichtig sind Displaygröße, Ablesbarkeit bei Sonne und die Akkulaufzeit auf langen Touren. Wenn dir das Handy genügt, sind stabile Handyhalterungen die günstigere Lösung – achte dort auf eine gedämpfte Aufnahme, weil Erschütterungen der Kamera schaden können.
Luftpumpen
Zu wenig Luftdruck ist die häufigste Ursache für Pannen und für ein zähes Fahrgefühl. Prüfe den Druck etwa alle zwei Wochen; der zulässige Bereich steht auf der Reifenflanke. Entscheidend beim Kauf ist der Ventiltyp: Auto (Schrader), Sclaverand (Presta) oder Dunlop – gute Pumpen können alle drei.
Standpumpen mit Manometer sind für zu Hause die einzige sinnvolle Lösung, Minipumpen gehören für unterwegs an den Rahmen oder in die Tasche. Elektrische Pumpen nehmen die Arbeit ab, wenn mehrere Räder oder hohe Drücke im Spiel sind.
Werkzeug, Multitools und Flickzeug
Für unterwegs zählt nicht Vollständigkeit, sondern Gewicht: Ein Multitool mit den gängigen Innensechskantgrößen, ein Torx-Bit und ein Kettennieter decken fast jede Panne ab. Dazu Flickzeug oder ein Ersatzschlauch – ohne Reifenheber nützt beides wenig.
Für zu Hause lohnt sich Werkzeug, das genau passt: Kettenverschleißlehre, Drehmomentschlüssel und Speichenschlüssel verhindern mehr Schäden, als sie kosten. Wer regelmäßig selbst schraubt, arbeitet mit einem Montageständer deutlich sauberer.
Pflege und Reinigung
Der größte Teil des Verschleißes am Antrieb entsteht durch Schmutz, nicht durch Kilometer. Eine saubere, richtig geölte Kette hält deutlich länger und schaltet leiser – das ist die wirksamste Wartung überhaupt.
Reinigungs- und Pflegemittel für den Antrieb sollten Bremsscheiben und Beläge nicht berühren; dafür gibt es eigene Bremsenreiniger. Beim Kettenöl unterscheidet man grob nach Wetter: dünnflüssig für trockene Bedingungen, zäher und haftender für Nässe. Weniger ist dabei mehr – überschüssiges Öl bindet Staub.
Kindersitze und Fahrradanhänger
Bis etwa 22 kg ist ein Kindersitz die einfachste Lösung. Sitze für den Gepäckträger setzen eine ausreichende Zuladung voraus, Rahmensitze verändern das Fahrverhalten weniger. In beiden Fällen gilt: Das Rad wird oben schwerer und kippt beim Abstellen leichter – ein stabiler Ständer gehört dazu.
Kinderanhänger sind bei zwei Kindern, bei Regen und auf längeren Strecken die bessere Wahl; sie kippen kaum und die Kinder sitzen wettergeschützt. Transportanhänger übernehmen dieselbe Aufgabe für Einkauf und Gepäck. Achte auf die passende Kupplung für deinen Hinterbau – die Anhänger unterscheiden sich hier deutlich.
Fahrradträger und Fahrradständer
Beim Transport am Auto entscheidet die Rechnung aus Stützlast der Anhängerkupplung, Eigengewicht des Trägers und Gewicht der Räder – gerade bei E-Bikes ist die Grenze schnell erreicht. Kupplungsträger sind am einfachsten zu beladen, Heckklappenträger am günstigsten, Dachträger am unauffälligsten im Alltag.
Für zu Hause sorgen Fahrradständer und Wand- und Deckenhalter dafür, dass das Rad sicher steht und keinen unnötigen Platz braucht. Wichtig ist, dass der Halter am Rahmen und nicht an der Felge trägt.
Marke
- Abus 33
- Acid 14
- Advenate 1
- Atlantic 3
- Ballistol 3
- Basil 3
- Brunox 1
- Contec 3
- Continental 3
- Croozer 3
- Cube 40
- Dr. Wack 1
- Ergon 12
- Ergotec 2
- Fidlock 1
- Hanseline 1
- Hebie 1
- KLICKfix 5
- KTM 1
- KUbikes 1
- Leatt 1
- Lupine 1
- Magura 2
- Matrix 1
- Maxxis 2
- Motorex 3
- Muc-Off 20
- Ortlieb 49
- Pletscher 1
- QiO 3
- Racktime 5
- Reisenthel 2
- RFR 2
- Rohloff 1
- Schwalbe 52
- Selle SMP 1
- Shimano 44
- Sigma 19
- SKS 34
- SQlab 5
- Terry 1
- Topeak 1
- Trelock 1
- Uebler 1
- Unix 2
- Ursus 2
- Vaude 55
- XLC 5
- Zefal 3











