Pedale

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Pedale sind der günstigste spürbare Umbau am Rad. Plattformpedale passen zu jedem Schuh, Klickpedale verbinden Schuh und Pedal fest und machen den Tritt runder, Magnetpedale liegen dazwischen. Das Gewinde ist fast immer 9/16 Zoll – die rechte Seite hat Rechts-, die linke Linksgewinde. Hier findest du Pedale für Alltag, Sport und Gelände.

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Plattform, Klick oder Magnet

Plattformpedale sind die unkomplizierte Lösung: Jeder Schuh passt, Absteigen geht ohne Nachdenken, und mit großer Auflagefläche und Pins geben sie auch bei Nässe Halt – im Alltag, in der Stadt und im Gelände. Klickpedale rasten mit einer Platte am Schuh ein; Schuh und Pedal bilden eine Einheit, der Tritt wird runder, die Kraft geht auch beim Hochziehen ins Pedal, und im Gelände rutscht der Fuß nicht ab. Sie brauchen passende Schuhe und Cleats und eine kurze Gewöhnung. Magnetpedale halten den Schuh mit einem Magneten in der Sohle – fester als Plattform, unkomplizierter als Klick.

Gewinde, Montage und Verschleiß

Pedale haben fast immer ein 9/16-Zoll-Gewinde; nur Kinderräder und ältere Einteilerkurbeln nutzen 1/2 Zoll. Das rechte Pedal hat Rechtsgewinde, das linke Linksgewinde – beide ziehen sich in Fahrtrichtung fest. Auf die Gewinde gehört Fett, angezogen wird mit 35 bis 40 Newtonmetern, mit Pedalschlüssel oder Innensechskant von der Rückseite. Ein Pedal ist fällig, wenn das Lager Spiel hat, knarzt oder rau läuft; viele lassen sich neu lagern. Bei Plattformpedalen sind Pins, bei Klickpedalen Federn und Bindungen die Verschleißteile.

Für welchen Einsatz?

Stadt und Alltag: Plattformpedale, möglichst mit Reflektoren, die für den Straßenverkehr vorgeschrieben sind. Trekking und Tour: Plattform oder Kombipedale mit Klickmechanismus auf einer Seite. Rennrad: Klickpedale mit Dreiloch-System und großer Platte. Mountainbike: Klickpedale mit Zweiloch-System oder Plattformpedale mit Pins, je nach Vorliebe. Gravel: meist Zweiloch-Klick, weil man damit gehen kann. Wer umsteigt, findet die passenden Schuhe und Platten beim Pedalzubehör.

Pedale wechseln: so geht es ohne abgerissenes Gewinde

Der häufigste Fehler beim Pedalwechsel ist die Drehrichtung: Das linke Pedal hat Linksgewinde und wird im Uhrzeigersinn gelöst. Merkhilfe: Beide Pedale löst man, indem man den Schlüssel nach hinten zum Hinterrad drückt. Vor dem Einschrauben Fett aufs Gewinde, sonst sitzt das Pedal nach einem Jahr fest. Von Hand ansetzen, bis es ohne Widerstand läuft – ein schief angesetztes Pedal zerstört das Kurbelgewinde –, dann mit 35 bis 40 Newtonmetern festziehen. Pedale mit Innensechskant werden von der Rückseite der Kurbel bedient; ein langer Schlüssel gibt den nötigen Hebel. Sitzt ein altes Pedal fest, helfen Kriechöl, Geduld und ein Pedalschlüssel mit langem Griff.

Knacken, Spiel und Lager

Ein Knacken bei jedem Tritt kommt oft vom Pedal: trockenes Gewinde, ein lockeres Pedal oder ein verschlissenes Lager. Erst nachziehen und fetten, dann das Lager prüfen – ein Pedal mit seitlichem Spiel oder rauem Lauf ist fällig. Viele hochwertige Pedale lassen sich mit einem Lagerkit neu aufbauen, was günstiger ist als ein neues Paar. Bei Plattformpedalen sind die Pins Verschleißteile; abgebrochene lassen sich von unten herausdrehen und ersetzen. Ersatzteile stehen beim Pedalzubehör, Werkzeug beim Werkzeug.

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