KTM Fahrräder & E-Bikes
409 Produkte im Sortiment
KTM Fahrrad ist ein österreichischer Hersteller mit Sitz in Mattighofen in Oberösterreich. Die Fahrradfertigung am Standort reicht bis 1964 zurück; das heutige Unternehmen entstand 1992 aus der Insolvenz des früheren KTM Motor-Fahrzeugbaus, nachdem der Fahrradhändler Hermann Urkauf die Fahrradsparte übernommen hatte. Seit 1997 ist Carol Urkauf-Chen alleinige Eigentümerin. Wichtig für die Einordnung: KTM Fahrrad und die Motorradmarke KTM sind heute vollständig getrennte Unternehmen – ein Gerichtsurteil hat 2020 bestätigt, dass die Pierer Mobility AG die Marke KTM nicht für Fahrräder nutzen darf. Der Schwerpunkt liegt auf E-Bikes der Macina-Familie sowie auf Trekking-, City- und Mountainbikes. Die Endmontage findet in Mattighofen statt, weshalb KTM mit dem Zusatz „made in Austria" auftritt.
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KTM Fahrrad und KTM Motorrad – zwei getrennte Unternehmen
Beide Marken teilen einen Ursprung, sind heute aber rechtlich und wirtschaftlich unabhängig. Der 1951 gegründete KTM Motor-Fahrzeugbau in Mattighofen begann 1964 mit dem Fahrradbau, zunächst um die Fertigung auszulasten. Nach der Insolvenz des Mutterunternehmens erwarb der Fahrradhändler Hermann Urkauf die Fahrradsparte im Dezember 1991; 1992 entstand daraus die heutige KTM Fahrrad GmbH.
2020 stellte ein Gericht fest, dass die Pierer Mobility AG – das Unternehmen hinter den KTM Motorrädern – die Markenbezeichnung KTM nicht für Fahrräder verwenden darf. Wer ein KTM Fahrrad kauft, kauft also bei einem eigenständigen österreichischen Fahrradhersteller, nicht bei einem Ableger des Motorradherstellers.
Der Standort Mattighofen
KTM Fahrrad hat die Endmontage in Oberösterreich behalten, während große Teile der Branche in andere Regionen abgewandert sind. Das Unternehmen beschäftigte 2022 rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und setzte in diesem Jahr rund 460.000 Fahrräder ab, bei einem Umsatz von etwa 477 Millionen Euro.
Für Käufer ist der Standort vor allem in zwei Punkten relevant: kurze Wege bei Gewährleistungs- und Ersatzteilfragen innerhalb Europas und eine über die Jahre stabile Modellpflege.
KTM Macina – die E-Bike-Familie
Macina ist der Sammelbegriff für die E-Bikes von KTM und gliedert sich nach Einsatzzweck. Die Trekking-Modelle sind auf lange Touren und Alltagsfahrten mit Gepäck ausgelegt und ab Werk mit Beleuchtung, Schutzblechen und Gepäckträger ausgerüstet. Die City-Varianten setzen auf tiefen Einstieg und aufrechte Sitzposition. Im Gelände decken die E-Mountainbikes Hardtails wie vollgefederte Räder ab, dazu kommen Cross-Modelle für gemischte Untergründe.
Antriebsseitig arbeitet KTM überwiegend mit Motoren etablierter Zulieferer. Die konkrete Motor- und Akkukombination steht bei jedem Modell in den technischen Daten – sie ist bei der Auswahl meist entscheidender als die Baureihe selbst.
Fahrräder ohne Motor
Neben den E-Bikes führt KTM weiterhin Räder ohne Unterstützung: Trekking- und Cityräder für Alltag und Tour, Mountainbikes sowie sportliche Straßenräder. Das Sortiment ist hier schmaler als bei den E-Bikes, folgt aber derselben Logik aus klar getrennten Einsatzprofilen.
Für wen eignet sich KTM?
KTM ist eine naheliegende Wahl für Käufer, denen Fertigung in Europa und eine ausgeprägte Trekking- und Alltagskompetenz wichtig sind. Besonders im E-Trekking-Segment ist die Marke breit aufgestellt. Wer vorrangig sportliche Rennräder oder Wettkampf-Mountainbikes sucht, findet bei stärker darauf spezialisierten Marken ein tieferes Angebot.
Unternehmensangaben nach: de.wikipedia.org, sazbike.de







