Fully`s
16 Produkte
Ein Fully federt vorn und hinten. Auf technischen Trails, in Steinfeldern und auf langen Abfahrten bringt der gefederte Hinterbau mehr Traktion, mehr Kontrolle und deutlich weniger Schläge auf Arme und Rücken. Hier findest du vollgefederte Mountainbikes ohne Motor – vom leichten Cross-Country-Fully bis zur Enduro, in 26, 27,5 und 29 Zoll sowie als Mullet.

1–12 von 16 Ergebnissen werden angezeigt
- -33%Mondraker
MONDRAKER FOXY CARBON R 29 2023 T-L
- -40%Mondraker
Mondraker SUPERFOXY 2023 T-L
- -47%
- -20%Mondraker
Mondraker Superfoxy R 2023 T M
- -20%
- -20%Mondraker
MONDRAKER SUPERFOXY R 2023 T L
- -46%
- KTM
KTM Prowler 1964 - 28 Zoll - Fully - ultimate grey matt (black+orange+aqua)
- Aluminiumrahmen
- 160 mm Federweg
- -17%
- -17%
- -12%
- -18%KTM
KTM SCARP MT MASTER EVO Diamant
- Carbonrahmen
- 120 mm Federweg
Sofort verfügbar5.799,00 €4.758,40 €Du sparst 1.040,60 €Größen 38 cm | S 43 cm | M 48 cm | L 53 cm | XL
Was der Hinterbau wirklich bringt
Ein gefederter Hinterbau macht das Rad nicht nur bequemer – er hält das Hinterrad am Boden. Auf Wurzeln und Steinen springt ein starres Heck, der Reifen verliert Kontakt und damit Grip. Das Fully folgt dem Untergrund: mehr Traktion beim Klettern auf losem Boden, mehr Kontrolle beim Bremsen, ruhigeres Fahrverhalten in schnellen Abfahrten. Auf langen Abfahrten ermüden Arme, Hände und Rücken deutlich später.
Dafür ist ein Fully schwerer, teurer und aufwendiger im Unterhalt: Dämpfer und Hinterbaulager wollen gepflegt und irgendwann getauscht werden. Wer überwiegend Forststraßen und einfache Trails fährt, bekommt beim Hardtail fürs gleiche Geld die bessere Ausstattung. Sobald technisches Gelände regelmäßig dazugehört, zahlt sich das Fully aus.
Federweg und Einsatzbereich
Der Federweg ist die ehrlichste Kennzahl für den Einsatz. Cross-Country-Fullys mit 100 bis 120 Millimetern sind leicht, effizient und für Rennen und schnelle Touren gebaut. Trail-Fullys mit 130 bis 150 Millimetern sind die Allrounder: bergauf noch spritzig, bergab schon souverän. All-Mountain- und Enduro-Bikes mit 150 bis 180 Millimetern sind auf steile, technische Abfahrten ausgelegt und nehmen dafür Gewicht und Effizienz bergauf in Kauf.
Mehr Federweg ist nicht automatisch besser. Wer 160 Millimeter auf Forststraßen spazieren fährt, hat ein träges Rad ohne Nutzen. Die ehrliche Frage lautet: Wie steil und technisch ist das, was du wirklich fährst? Für die meisten passt die Trail-Klasse.

Fahrwerk abstimmen
Ein gut eingestelltes Fahrwerk bringt mehr als zusätzliche Millimeter. Luftdämpfer und Luftgabel werden auf dein Gewicht eingestellt – als Ausgangspunkt sinkt das Rad im Sitzen etwa ein Viertel bis ein Drittel des Federwegs ein. Die Zugstufe regelt, wie schnell es wieder ausfedert. Ein Hebel zum Sperren oder Straffen des Hinterbaus hilft bergauf und auf Asphalt. Wir stellen das Fahrwerk bei der Übergabe auf dich ein und erklären dir, wie du nachjustierst.
Laufradgrößen: 29, 27,5, 26 und Mullet
29-Zoll-Fullys rollen ruhig und schnell und dominieren Cross-Country und Trail. 27,5-Zoll-Fullys sind wendiger und verspielter, oft mit breiten Reifen. 26-Zoll-Fullys finden sich heute vor allem bei kleinen Rahmen und Jugendlichen. Die Mullet-Bauweise – 29 vorn, 27,5 hinten – verbindet Überrollverhalten mit Wendigkeit und hat sich in der Enduro-Klasse verbreitet.
Fully auf einen Blick
Richtwerte, die sich je nach Klasse unterscheiden.
- 100 bis 120 mm Cross-Country
- 130 bis 150 mm Trail
- 150 bis 180 mm Enduro
- 26 / 27,5 / 29 / Mullet Laufräder
- Dämpfer und Lager Wartung
Ausstattung und Schutz
Eine absenkbare Sattelstütze gehört am Fully dazu – sie bringt den Sattel bergab per Hebel aus dem Weg. Kräftige Scheibenbremsen mit großen Scheiben, breite Reifen mit Tubeless-Option und ein breiter Lenker sind Standard. Zur Ausrüstung gehören ein MTB-Helm mit tiefer Heckabdeckung, Protektoren und Handschuhe. Wer den Berg mit Unterstützung hochfahren will, findet beim E-MTB Fully dieselbe Bauart mit Motor.
Geometrie: warum moderne Fullys länger und flacher sind
Wer ein Fully von vor zehn Jahren neben ein aktuelles stellt, sieht den Unterschied sofort: Das neue ist länger im Oberrohr, flacher im Lenkwinkel, steiler im Sitzwinkel und hat einen kürzeren Vorbau. Das ist keine Mode, sondern Physik. Der flache Lenkwinkel bringt das Vorderrad nach vorn und macht das Rad in steilen Abfahrten stabil; der steile Sitzwinkel setzt dich bergauf über das Tretlager, damit das Vorderrad am Boden bleibt; das lange Oberrohr gibt Platz, um sich zu bewegen. Für die Rahmengröße heißt das: Nicht mehr nach Schrittlänge allein, sondern nach Reach – der Länge vom Tretlager zum Steuerrohr – wählen. Die Tabellen der Hersteller helfen, die Probefahrt entscheidet.
Pflege und Service am Fully
Ein Fully hat Lager im Hinterbau, einen Dämpfer und eine Gabel – alles Teile, die arbeiten und gewartet werden wollen. Nach jeder schlammigen Fahrt ohne Hochdruck abspülen, Standrohre von Gabel und Dämpfer abwischen, Kette reinigen und schmieren. Luftdruck in Gabel und Dämpfer alle paar Wochen prüfen. Kleiner Service der Federelemente alle 50 bis 100 Betriebsstunden, großer einmal im Jahr; die Hinterbaulager werden dabei auf Spiel geprüft und bei Bedarf getauscht. Bremsbeläge, Kette und Tubeless-Milch alle paar Monate ansehen. Wer sich den Fahrwerksservice nicht zutraut, bringt das Rad in die Werkstatt – wir übernehmen das. Mittel und Werkzeug stehen bei der Pflege.
Welche Klasse für dein Gelände?
Federweg, Laufradgröße und Rahmengröße hängen davon ab, wo und wie du fährst. Beschreib uns deine Hausrunde – wir sagen dir, welches Fully passt.











