Rucksäcke

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Ein Fahrradrucksack sitzt in der vorgebeugten Haltung ruhig, lässt Luft an den Rücken und hat die Dinge, die unterwegs gebraucht werden, griffbereit. Für Mountainbike und Gravel mit Trinksystem und Protektorenfach, für den Arbeitsweg mit Laptopfach und Regenhülle. Hier findest du Rucksäcke, die fürs Rad gebaut sind.

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Wann der Rucksack die richtige Wahl ist

Auf längeren Strecken sind Taschen am Rad bequemer, weil sie das Gewicht vom Rücken nehmen. Der Rucksack hat trotzdem seine Berechtigung: wenn du das Gepäck auch abseits des Rades brauchst, wenn du häufig das Rad wechselst, wenn das Rad keinen Gepäckträger hat – wie die meisten Mountainbikes und Rennräder – oder wenn du im Gelände unterwegs bist, wo Taschen am Rad stören würden.

Ein Radrucksack unterscheidet sich vom Alltagsrucksack durch den Schnitt: schmal und lang, damit er in der vorgebeugten Haltung nicht über den Kopf ragt, mit Hüft- und Brustgurt, damit er beim Bremsen nicht nach vorn rutscht, und mit einem Rückensystem, das Luft zwischen Rücken und Rucksack lässt.

Für Mountainbike, Gravel und Alltag

MTB-Rucksäcke haben ein Fach für eine Trinkblase mit Schlauch zur Schulter, ein Werkzeugfach, Halterungen für Helm und Protektoren und oft einen integrierten Rückenprotektor. Zehn bis zwanzig Liter reichen für Tagestouren. Für Gravel und Rennrad gibt es minimalistische Modelle mit fünf bis zehn Litern, die eng am Körper sitzen und nicht flattern. Pendler-Rucksäcke bieten ein gepolstertes Laptopfach, Reflexelemente, eine Regenhülle und ein Aussehen, das auch im Büro passt.

Für Trinkblasen, Regenhüllen, Ersatzschläuche und Halterungen gibt es das Rucksackzubehör. Wer den Rücken frei haben will, findet bei den Gepäckträgertaschen die Alternative am Rad.

Größe und Passform

Das Volumen richtet sich nach dem Einsatz: fünf bis zehn Liter für Feierabendrunden, zehn bis zwanzig für Tagestouren, zwanzig bis dreißig für Pendelweg mit Laptop und Wechselkleidung. Die Rückenlänge muss zur Körpergröße passen, sonst sitzt der Hüftgurt an der falschen Stelle. Probiere den Rucksack beladen und in Fahrposition – im Stehen sitzt er immer gut.

Trinksystem oder Flasche?

Der Trinkschlauch am Schultergurt ist im Gelände die praktischere Lösung: Trinken ohne Hand vom Lenker, ohne Anhalten, ohne die Flasche im Schotter zu verlieren. Zwei bis drei Liter reichen für einen Tourentag. Die Kehrseite: Die Blase will nach jeder Fahrt gespült und getrocknet werden, sonst schmeckt sie nach einer Woche nicht mehr. Auf Straße und Radweg bleibt die Flasche am Rahmen die einfachere Wahl; wer beides fährt, nimmt einen Rucksack mit Trinkfach und lässt die Blase weg, wenn sie nicht gebraucht wird. Trinkblasen, Schläuche und Reinigungsbürsten stehen beim Rucksackzubehör, Flaschen und Halter bei den Trinkflaschen.

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