Trekkingräder
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Ein Trekkingrad ist das vielseitigste Rad ohne Motor: alltagstauglich ausgestattet wie ein Citybike, aber mit sportlicherer Sitzposition, größerer Gangbandbreite und einem Rahmen, der auch mit vollen Packtaschen ruhig läuft. Für den täglichen Arbeitsweg genauso wie für die Tagestour und die Radreise. Hier findest du Trekkingbikes in allen Rahmenformen.

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Winora Domingo X24 High
- Aluminiumrahmen
- SHIMANO Acera 24-Gang 24 Gänge
Das Rad für alles zwischen Alltag und Reise
Das Trekkingrad ist die Bauart mit den wenigsten Kompromissen. Es übernimmt die komplette Ausstattung des Citybikes – Licht, Schutzbleche, Gepäckträger, Ständer – und kombiniert sie mit dem, was auf langen Strecken zählt: einer leicht nach vorn geneigten Sitzposition, die dein Gewicht auf Hände, Sitz und Pedale verteilt, einer Kettenschaltung mit vielen fein abgestuften Gängen und leichter rollenden Reifen.
Der Unterschied zum Citybike zeigt sich ab dem zehnten Kilometer: Wo die aufrechte Haltung anstrengend wird, bleibt das Trekkingrad angenehm. Der Unterschied zum Gravelbike liegt in der Ausstattung und im Lenker – das Trekkingrad ist ab Werk komplett und fährt sich mit geradem Lenker übersichtlicher, das Gravelbike ist sportlicher, leichter und reduzierter.
Schaltung und Übersetzung
Auf Tour zählt nicht die Anzahl der Gänge, sondern die Bandbreite: wie leicht der leichteste Gang ist, um mit Gepäck einen Anstieg hochzukommen, und wie schnell der schnellste, um bei Rückenwind nicht ins Leere zu treten. Kettenschaltungen mit zwei oder drei Kettenblättern vorn und breiter Kassette hinten decken das am besten ab. Einfach-Schaltungen mit nur einem Kettenblatt sind wartungsärmer und übersichtlicher, haben aber größere Sprünge zwischen den Gängen.
Wer es besonders wartungsarm mag, findet auch Trekkingräder mit Nabenschaltung oder Getriebeschaltung und Riemenantrieb. Sie kosten mehr, halten dafür Regen, Salz und Schmutz besser stand – ein Argument für alle, die das Rad täglich bei jedem Wetter fahren.
Rahmen, Sitzposition und Gepäck
Trekkingräder gibt es als Diamant-, Trapez- und Tiefeinsteiger-Rahmen. Weil das Rad beladen ruhig laufen soll, ist Steifigkeit hier wichtiger als beim Stadtrad – ein guter Tiefeinsteiger fürs Trekking ist deshalb kräftiger gebaut. Achte auf Gepäckträgerösen vorn und hinten, wenn du mit vier Taschen reisen willst, und auf die zulässige Zuladung des Trägers, die meist bei 25 Kilogramm liegt.
Für die Sitzposition sind Vorbaulänge und Lenkerform entscheidend. Ein verstellbarer Vorbau erlaubt es, die Haltung zwischen aufrecht und sportlich zu verschieben; ergonomische Griffe und ein Lenker mit mehreren Griffpositionen entlasten auf langen Tagen die Hände. Passende Gepäckträgertaschen und Lenkertaschen findest du im Zubehör.
Federgabel oder starre Gabel?
Viele Trekkingräder haben eine Federgabel mit 50 bis 80 Millimetern Federweg. Auf Schotter, Waldwegen und Kopfsteinpflaster nimmt sie den Händen die Schläge – auf Asphalt bringt sie wenig und wiegt rund ein Kilogramm mehr als eine starre Gabel. Wer überwiegend auf befestigten Wegen fährt, kann bewusst die starre Gabel wählen: leichter, wartungsfrei und mit direkter Lenkung. Breite Reifen mit moderatem Luftdruck übernehmen dann einen großen Teil des Komforts.
Trekkingrad auf einen Blick
Typische Werte, die sich je nach Modell unterscheiden.
- 28 Zoll Laufräder
- etwa 37 bis 50 mm Reifenbreite
- Kettenschaltung, teils Nabe Schaltung
- meist bis 25 kg Gepäckträger
- StVZO-komplett Ausstattung
Für wen ein Trekkingrad passt
Für alle, die regelmäßig länger als zehn Kilometer fahren und dabei nicht auf Alltagstauglichkeit verzichten wollen. Für Pendelnde, die am Wochenende auch mal fünfzig Kilometer fahren. Für Radreisende, die ein Rad mit Gepäckträgern, Licht und robuster Ausstattung brauchen. Wer Steigungen oder lange Wege mit Unterstützung fahren will, findet beim E-Trekkingbike dieselbe Bauart mit Motor.
Rahmengröße und Sitzposition am Trekkingrad
Beim Trekkingrad ist die richtige Rahmengröße wichtiger als beim Stadtrad, weil du länger darauf sitzt. Die Tabellen der Hersteller ordnen Körpergröße und Innenbeinlänge einer Rahmenhöhe zu; liegst du zwischen zwei Größen, entscheidet der Einsatz – die kleinere ist wendiger und sportlicher, die größere gestreckter und ruhiger. Danach wird die Position eingestellt: Sattelhöhe so, dass das Bein in der unteren Pedalstellung fast gestreckt ist; Lenkerhöhe so, dass du mit leicht gebeugten Armen sitzt und der Nacken entspannt bleibt. Ein verstellbarer Vorbau, ergonomische Griffe und ein Sattel in der passenden Breite machen aus einem guten Rad ein bequemes. Wir stellen das Rad bei der Übergabe auf dich ein.
Pflege für viele tausend Kilometer
Ein Trekkingrad fährt Strecke, und Strecke heißt Verschleiß an Kette, Kassette, Belägen und Reifen. Die Kette ist bei Kettenschaltung nach 3.000 bis 5.000 Kilometern fällig, mit einer Verschleißlehre in Sekunden geprüft; wer rechtzeitig tauscht, spart die Kassette. Reifendruck alle zwei Wochen, Kette alle paar hundert Kilometer schmieren, Bremsbeläge zweimal im Jahr ansehen. Vor einer Radreise gehört ein Werkstattcheck dazu: Speichenspannung, Lager, Züge, Schaltung. Alles, was du dafür brauchst, findest du beim Werkzeug und bei der Pflege.
Welche Größe, welche Ausstattung?
Bei einem Rad für lange Strecken lohnt sich die passende Rahmengröße doppelt. Schick uns deine Körpergröße und Innenbeinlänge – wir sagen dir, welches Modell in welcher Größe zu dir passt.









