Rennräder
9 Produkte
Beim Rennrad dient alles dem Vortrieb auf Asphalt: leichter Rahmen, schmale Reifen, Rennlenker mit mehreren Griffpositionen und eine gestreckte Sitzposition, die dem Wind wenig Fläche bietet. Ob Feierabendrunde, lange Ausfahrt oder Training – hier findest du Rennräder von der komfortablen Endurance-Geometrie bis zum aerodynamischen Race-Bike.

Alle 9Â Ergebnisse werden angezeigt
- -12%
- -14%
- -12%
Ein Rad, das nur eines will: schnell sein
Am Rennrad fehlt alles, was nicht dem Vortrieb dient. Keine Schutzbleche, kein Gepäckträger, kein Ständer – dafür ein Rahmen, der bei jedem Tritt steif bleibt, Reifen mit wenig Rollwiderstand und eine Haltung, in der der Fahrtwind an dir vorbeiströmt. Der Rennlenker gibt dir drei Griffpositionen und damit auf langen Ausfahrten Abwechslung; im Unterlenker sitzt du tief und schnell, oben aufrechter und entspannter.
Der Lohn ist ein Fahrgefühl, das kein anderer Radtyp bietet: Gleichmäßiges Tempo fühlt sich mühelos an, jeder Tritt kommt an, und fünfzig Kilometer sind eine normale Feierabendrunde. Die Grenze ist der Untergrund – sobald Schotter dazukommt, wird es unruhig. Dafür gibt es das Gravelbike.
Die Bauarten: Endurance, Race, StraĂźe, Allroad
Rennräder unterscheiden sich weniger in der Technik als in der Geometrie. Endurance-Rennräder sitzen etwas aufrechter, dämpfen Vibrationen und sind auf lange Distanzen ausgelegt – die richtige Wahl für die meisten, die nicht im Wettkampf fahren. Race-Rennräder sind steifer, aerodynamischer und tiefer im Lenker: gebaut für Rennen, schnelle Gruppen und alle, denen Tempo wichtiger ist als Komfort. Straßen-Rennräder sind die klassischen Allrounder für Training und Tour dazwischen. Allroad Bikes erweitern das Rennrad um Platz für breitere Reifen und öffnen es für Schotterabschnitte.
Die ehrliche Frage vor dem Kauf lautet: Wie lange und wie schnell fährst du wirklich? Wer drei Stunden am Stück fährt, ist mit Komfort schneller als mit Aerodynamik.

Rahmenmaterial: Aluminium oder Carbon
Aluminiumrahmen sind günstig, robust und steif – für den Einstieg und für Räder, die auch mal am Fahrradständer stehen, eine gute Wahl. Carbonrahmen sind leichter, lassen sich gezielt steif oder dämpfend bauen und fühlen sich auf langen Strecken ruhiger an; sie kosten mehr und reagieren empfindlicher auf Stöße von der Seite. Für die Fahrleistung ist das Material weniger entscheidend, als man denkt – Laufräder, Reifen und Sitzposition wirken stärker.
Reifen, Laufräder und Bremsen
Die Zeit der 23-Millimeter-Reifen ist vorbei: Moderne Rennräder fahren 28 bis 32 Millimeter, weil breitere Reifen mit weniger Druck nicht langsamer rollen, aber deutlich komfortabler sind und mehr Grip bieten. Scheibenbremsen haben die Felgenbremse fast vollständig abgelöst – sie bremsen bei Nässe zuverlässig und ermöglichen breitere Reifen. Laufräder sind das Bauteil mit dem größten Einfluss auf Beschleunigung und Gewicht; hier lohnt ein späteres Upgrade oft mehr als ein teurerer Rahmen.
Schaltung und Ăśbersetzung
Rennräder fahren meist zwei Kettenblätter vorn und elf bis zwölf Ritzel hinten. Für hügeliges Gelände ist eine kompakte Übersetzung mit kleinem Kettenblatt und großer Kassette sinnvoll – sie nimmt dem Berg den Schrecken, ohne im Flachen zu fehlen. Elektronische Schaltungen schalten präzise und ohne Nachstellen, mechanische sind günstiger und einfach zu warten. Beides funktioniert; entscheidend ist, dass die Übersetzung zu deinen Strecken passt.
Rennrad auf einen Blick
Typische Werte, die sich je nach Bauart unterscheiden.
- 25 bis 32 mm Reifenbreite
- Rennlenker Lenker
- meist 2-fach Schaltung
- Scheibenbremsen Bremsen
- deutlich unter 10 kg möglich Gewicht
FĂĽr den StraĂźenverkehr
Rennräder werden ohne Licht und Reflektoren geliefert. Wer im öffentlichen Verkehr fährt – und das ist bei jeder Ausfahrt der Fall – braucht in Deutschland Front- und Rücklicht sowie Reflektoren. Leichte Akkuleuchten mit StVZO-Zulassung lassen sich in Sekunden anstecken und abnehmen. Ein Rennradhelm gehört ebenso dazu wie Handschuhe und eine Brille gegen Fahrtwind und Insekten.
Einstieg ins Rennradfahren: was du wirklich brauchst
Weniger, als die Ausrüstungslisten vermuten lassen. Ein Rennrad in der richtigen Größe, ein Helm, eine Radhose mit Sitzpolster und eine Brille – damit sind die ersten Ausfahrten angenehm. Klickpedale und Radschuhe kommen dazu, sobald du regelmäßig fährst; sie bringen mehr Effizienz, brauchen aber etwas Übung. Eine Trinkflasche mit Halter, eine Minipumpe, ein Ersatzschlauch und ein Multitool in der Satteltasche gehören auf jede Fahrt. Alles andere – Fahrradcomputer, Trainingsplan, zweiter Laufradsatz – ergibt sich, wenn klar ist, wohin die Reise geht. Die passende Kleidung findest du unter Hosen und Shorts und Trikots.
Pflege und VerschleiĂź am Rennrad
Ein Rennrad ist leicht gebaut, und leichte Teile verschleißen schneller als robuste. Die Kette alle 3.000 bis 4.000 Kilometer prüfen und bei 0,5 Prozent Längung tauschen – so hält die Kassette mehrere Ketten lang. Reifendruck vor jeder Fahrt kontrollieren; schmale Reifen verlieren pro Woche spürbar Luft. Lenkerband einmal im Jahr neu wickeln, Bremsbeläge bei Scheibenbremsen zweimal im Jahr ansehen. Carbonteile brauchen Carbonpaste statt Fett und einen Drehmomentschlüssel; nach einem Sturz gehören Lenker, Vorbau und Rahmen geprüft. Alles dafür steht beim Werkzeug und bei den Schmiermitteln.
Rahmengröße und Sitzposition
Am Rennrad entscheiden wenige Zentimeter über Komfort und Leistung. Schick uns Körpergröße, Innenbeinlänge und dein Wunschmodell – wir sagen dir, welche Größe passt und wie sich die Position anpassen lässt.








