E-Trekking
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E-Trekkingbikes sind die Allrounder unter den E-Bikes: komplett ausgestattet für den Alltag, sportlicher in der Sitzposition als ein Citybike und mit einem Akku, der auch für die Tagestour mit Gepäck reicht. Wer ein Rad für Arbeitsweg und Wochenende, für Asphalt und Feldweg sucht, landet meist hier – in allen Rahmenformen.
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Warum das E-Trekkingbike so oft die richtige Antwort ist
Die meisten Menschen fahren kein einziges Profil, sondern mehrere: unter der Woche zur Arbeit, am Wochenende eine Runde um den See, im Urlaub eine Etappe am Fluss entlang. Ein E-Trekkingbike ist genau für diesen Mix gebaut. Es bringt die vollständige Alltagsausstattung mit – Licht, Schutzbleche, Gepäckträger, Ständer – und kombiniert sie mit einem Rahmen, einer Sitzposition und einem Akku, die auch auf achtzig Kilometern noch angenehm sind.
Gegenüber dem E-Citybike sitzt du etwas nach vorn gebeugt. Das verteilt dein Gewicht auf Sattel, Pedale und Hände, entlastet den Rücken auf langen Strecken und bietet dem Wind weniger Fläche. Die Übersetzung ist breiter gefächert, die Bereifung etwas schmaler und leichter rollend, der Gepäckträger für volle Packtaschen ausgelegt.
Gegenüber dem E-Mountainbike fehlt das aufwendige Fahrwerk – dafür rollt das Trekkingrad auf Asphalt und Schotter deutlich effizienter und ist im Alltag ohne Umbau einsatzbereit. Wer überwiegend auf befestigten Wegen unterwegs ist und nur gelegentlich einen Waldweg mitnimmt, braucht kein Mountainbike.
Motor und Drehmoment: was auf Tour wirklich zählt
Auf einer Tour mit Gepäck geht es nicht um Sprints, sondern um gleichmäßige Kraft am Berg. Ein Mittelmotor mit kräftigem Drehmoment hält auch beladen an längeren Steigungen eine ruhige Trittfrequenz, ohne dass du in den kleinsten Gang musst. In flachem Gelände dagegen reicht ein zurückhaltender Antrieb völlig – dort zählt eher, dass sich die Unterstützung natürlich anfühlt und nicht bei jeder Kurbelumdrehung schiebt.
Ein guter Anhaltspunkt ist deine Region: Wer am Bodensee oder in der Ebene fährt, kommt mit einem sparsamen Motor weit; wer regelmäßig ins Mittelgebirge oder in die Voralpen will, sollte auf ein kräftigeres Modell und eine entsprechende Übersetzung achten. Beides gibt es in dieser Kategorie.

Akku und Reichweite realistisch einschätzen
Die Reichweite hängt weniger vom Akku ab als von dir: Gesamtgewicht, Unterstützungsstufe, Höhenmeter, Reifendruck, Gegenwind und Temperatur bestimmen, wie weit eine Ladung reicht. Ein und derselbe Akku bringt dich im Eco-Modus in der Ebene deutlich weiter als im Turbo-Modus mit Packtaschen am Berg.
Für Tagestouren zwischen 60 und 100 Kilometern ist ein Akku im mittleren bis oberen Kapazitätsbereich sinnvoll. Wer mehrtägig unterwegs ist, plant entweder mit einem Zweitakku oder mit dem Laden in der Mittagspause – die meisten Ladegeräte laden einen leeren Akku in drei bis fünf Stunden. Ein entnehmbarer Akku ist unterwegs praktischer als ein fest verbauter, weil du ihn im Gasthaus oder Hotel ohne das Rad laden kannst.
Im Winter sinkt die Reichweite spürbar. Lagere den Akku dann drinnen und setze ihn erst kurz vor der Fahrt ein.
Rahmenform, Sitzposition und Ergonomie
E-Trekkingbikes gibt es als Diamantrahmen, Trapezrahmen und Tiefeinsteiger. Bei einem Rad, das auch beladen ruhig laufen soll, spielt die Steifigkeit eine größere Rolle als beim Stadtrad – deshalb sind Tiefeinsteiger in dieser Kategorie meist kräftiger gebaut als ihre City-Verwandten. Für lange Strecken sind ergonomische Griffe, ein Sattel in passender Breite und ein Lenker, der mehrere Griffpositionen erlaubt, wichtiger als jedes Ausstattungsdetail.
Eine Federgabel gehört bei vielen Modellen dazu. Sie nimmt auf Schotter und Kopfsteinpflaster die Schläge aus den Händen; ihr Federweg ist mit 50 bis 80 Millimetern deutlich kürzer als beim Mountainbike, was das Rad effizient hält. Wer fast nur auf Asphalt fährt, kann auch eine starre Gabel wählen – leichter und wartungsfrei.
Typische Merkmale eines E-Trekkingbikes
Diese Werte unterscheiden sich je nach Modell, geben aber die Richtung vor.
- 28 Zoll Laufräder
- etwa 40 bis 55 mm Reifenbreite
- 50 bis 80 mm oder starr Federgabel
- für Packtaschen ausgelegt Gepäckträger
- StVZO-komplett Ausstattung
- bis 25 km/h Unterstützung
Gepäck, Zuladung und Zubehör
Das zulässige Gesamtgewicht ist bei E-Trekkingrädern die Kennzahl, die auf Reisen wirklich zählt. Es umfasst Rad, Fahrerin oder Fahrer und Gepäck – bei den meisten Modellen liegt es zwischen 130 und 160 Kilogramm, es gibt aber auch Räder, die deutlich mehr tragen. Der Gepäckträger allein trägt meist 25 bis 27 Kilogramm, was für zwei volle Gepäckträgertaschen reicht.
Für den Alltag lohnen sich ein gutes Schloss, das an einem Rad dieses Werts nicht gespart werden sollte, und ein Set Fahrradtaschen, das zum Träger passt. Wer Kinder mitnimmt, findet passende Sitze unter Kindersitzsysteme – bitte vorher prüfen, ob der Träger des Rades dafür freigegeben ist.
E-Trekkingbike oder etwas anderes?
Wenn deine Fahrten fast ausschließlich kurz und innerstädtisch sind, ist ein E-Citybike bequemer und günstiger. Wenn du sportlich, schnell und möglichst leicht unterwegs sein willst und auf Schutzbleche verzichten kannst, sieh dir die E-Gravelbikes an. Und wenn Trails und echte Abfahrten zu deinem Programm gehören, führt kein Weg am E-MTB vorbei. Für alles dazwischen – und das ist der weitaus größte Teil des Radfahrens – ist das E-Trekkingbike die Bauart mit den wenigsten Kompromissen.
Probefahrt: worauf du beim E-Trekkingbike achten solltest
Zehn Minuten auf dem Parkplatz sagen wenig. Fahr, wenn möglich, eine Steigung und ein Stück Schotter, und achte auf drei Dinge. Erstens den Motor: Setzt er weich ein, und läuft er über 25 km/h ohne spürbaren Widerstand aus? Ein Antrieb, der beim Anfahren ruckt oder nach dem Abregeln bremst, nervt auf Dauer. Zweitens die Sitzposition: Nach einer Viertelstunde sollten weder Hände noch Nacken etwas melden – sonst stimmt Rahmengröße oder Vorbau nicht. Drittens die Bremsen: Ein E-Trekkingbike mit Gepäck ist schwer; die Bremse muss sich mit zwei Fingern kräftig und dosierbar bedienen lassen. Schalte außerdem alle Gänge einmal durch und probiere, ob der kleinste Gang für deine Berge reicht.
Wartung und Pflege auf lange Sicht
Ein E-Trekkingbike fährt viele Kilometer, und Kilometer bedeuten Verschleiß an Kette, Kassette, Bremsbelägen und Reifen. Die Kette ist am E-Bike nach 2.000 bis 3.000 Kilometern meist fällig – wer sie rechtzeitig tauscht, spart die Kassette. Reifendruck alle zwei Wochen prüfen, Kette alle paar hundert Kilometer schmieren, Bremsbeläge zweimal im Jahr ansehen. Der Akku hält bei guter Behandlung viele hundert Ladezyklen: nicht in der prallen Sonne lagern, im Winter drinnen aufbewahren, nicht dauerhaft am Ladegerät hängen lassen. Ein jährlicher Werkstattservice mit Software-Update für den Antrieb gehört dazu – wir übernehmen das für die gängigen Systeme.
Welche Rahmengröße passt?
Bei einem Rad für lange Strecken lohnt sich die richtige Größe doppelt. Schick uns Körpergröße, Innenbeinlänge und dein Wunschmodell – wir sagen dir, welche Größe passt, und liefern das Rad fertig eingestellt.





