
GHOST Mountainbikes & E-Bikes
13 Produkte im Sortiment
GHOST wurde 1993 von Uwe Kalliwoda und Klaus Möhwald im oberpfälzischen Waldsassen gegründet – zunächst in einer Garage. Die Marke wurde vor allem als Mountainbike-Spezialist bekannt und war über Jahre im Wettkampfsport präsent; 2008 gewann Sabine Spitz die olympische Cross-Country-Entscheidung auf einem Ghost. Seit 2008 gehört das Unternehmen zur niederländischen Accell Group, zu der unter anderem auch Haibike, Winora, Lapierre und Koga zählen. Die Fertigung wurde ab 2024 von Waldsassen an europäische Konzernstandorte in Ungarn und in der Türkei verlagert; der Firmensitz blieb in Waldsassen. Der Sortimentsschwerpunkt liegt weiterhin auf Mountainbikes und E-Mountainbikes – vom Hardtail für Touren bis zum vollgefederten Trailbike – ergänzt um Trekking- und Alltagsräder.
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Die Geschichte von GHOST
GHOST entstand 1993 als Zwei-Mann-Betrieb in einer Garage in Waldsassen. Uwe Kalliwoda und Klaus Möhwald bauten zunächst Mountainbikes und trafen damit den beginnenden MTB-Boom in Deutschland. Aus dem Kleinbetrieb wurde über die Jahre ein mittelständisches Unternehmen mit internationaler Präsenz.
2008 übernahm die niederländische Accell Group die Marke. Klaus Möhwald zog sich 2012 aus dem Unternehmen zurück, Uwe Kalliwoda übergab die Verantwortung im September 2018 vollständig an die Konzernmutter.
Mountainbikes als Kern der Marke
Das Mountainbike ist bei GHOST nicht eine Kategorie unter vielen, sondern der Ursprung. Das Sortiment reicht vom Hardtail für Touren und Einstieg über Cross-Country-Räder bis zu vollgefederten Trailbikes. Die Abstufung folgt dem Federweg und dem Rahmenmaterial.
Sportlich war die Marke lange sichtbar: Der Olympiasieg von Sabine Spitz im Cross-Country 2008 auf einem Ghost-Bike gehört zu den bekanntesten Ergebnissen einer deutschen Fahrradmarke im internationalen Wettkampf.
GHOST E-Bikes
Im E-Bereich liegt der Schwerpunkt konsequent auf dem Gelände. Angeboten werden E-Mountainbikes als Hardtail für Touren und leichtes Terrain sowie vollgefederte Modelle für anspruchsvollere Trails. Dazu kommen E-Trekkingräder für Alltag und längere Strecken mit Gepäck.
Wie bei den meisten Herstellern stammen die Antriebe von spezialisierten Zulieferern. Für die Auswahl sind Motorcharakteristik und Akkukapazität ausschlaggebend – beides ist bei jedem Modell in den technischen Daten ausgewiesen.
Fertigung und Unternehmenszugehörigkeit
GHOST gehört seit 2008 zur Accell Group, einem europäischen Fahrradkonzern mit Marken wie Haibike, Winora, Lapierre, Koga, Batavus und Raleigh. Anfang 2024 entschied der Konzern, die Fertigung von Waldsassen an bestehende Standorte in Toszeg (Ungarn) und Manisa (Türkei) zu verlagern. Entwicklung und Firmensitz blieben in Waldsassen.
Die Marke wird also weiterhin von Deutschland aus geführt, die Räder entstehen aber an europäischen Konzernwerken – eine Unterscheidung, die für die Einordnung des Herkunftsversprechens relevant ist.
Für wen eignet sich GHOST?
GHOST passt vor allem zu Käufern mit Geländefokus, die eine etablierte Mountainbike-Marke mit langer Historie suchen. Auch im E-MTB-Bereich ist die Palette breit. Wer ein reines Stadt-, Renn- oder Manufakturrad sucht, findet bei anderen Marken das passendere Angebot.
Unternehmensangaben nach: de.wikipedia.org, radmarkt.de












